Am 19. März 2026 war es nach fast einem Jahr Wartezeit endlich wieder so weit. Unsere Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen nahmen am weltweiten Känguru Wettbewerb der Mathematik teil.
Während draußen die Frühlingssonne lachte, wurde in den Klassenzimmern konzentriert geknobelt. Die Aufgaben beim Känguru sind alles andere als gewöhnliche Rechenaufgaben, wie man sie aus dem Unterricht kennt. Es sind echte Nussknacker Fragen, bei denen selbst wir Erwachsenen oft zweimal hinschauen müssen.
Was braucht man für das Känguru?

Um die kniffligen Rätsel zu lösen, reicht pures Rechnen oft nicht aus. Unsere Kinder mussten ganz verschiedene Kompetenzen unter Beweis stellen. Gefragt waren vor allem logisches Kombinieren, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und eine strukturierte Arbeitsweise. Doch die wichtigste Eigenschaft an diesem Tag war das Dranbleiben und die Ausdauer. Denn wenn die erste Idee einmal nicht klappt, dann heißt es: Nicht aufgeben. Viele Kinder haben bewiesen, dass sie den nötigen langen Atem besitzen, um sich erfolgreich durch die Aufgaben zu kämpfen.
Warten auf die Ergebnisse
Die Kinder sowie wir Lehrkräfte und Eltern warten nun natürlich ganz gespannt auf die Auswertung. Da deutschlandweit über 900.000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben, benötigt die zentrale Stelle in Berlin ein wenig Zeit. Wir hoffen, dass die Ergebnisse bis Ende April bei uns eintreffen.
Eines ist jedoch sicher: Sobald das Paket bei uns in Schmarl landet, bereiten wir die Siegerehrung in den Klassen vor. Dabei werden wir die weitesten Känguru Sprünge, also die meisten richtigen Antworten hintereinander, besonders feiern.
Wir sind unglaublich stolz auf alle Teilnehmer, die sich dieser Herausforderung gestellt haben. Ihr habt gezeigt, dass Mathe richtig Spaß machen kann, wenn man um die Ecke denkt.